Förderprogramme

KTI

KTI (Kommission für Technologie und Innovation) / CTI (Comission Technology and Innovation) ist die Förderagentur für Innovation des Bundes. Sie fördert in angewandter Forschung und Entwicklung zwischen Hochschulen und Unternehmen (z.B. Nanotechnologien und Mikrosystemtechnik). Es gilt das Bottom-up-Prinzip: Die Projektpartner definieren die Projekte selber.

Drei Effekte sollen entstehen:

  • Stärkung der Innovationsprozesse in der Wirtschaft
  • Praxisorientierte Qualifizierung von Forschenden an den Hochschulen
  • Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen den Hochschulen und der Wirtschaft.

Vier Kriterien sind für die Beurteilung der Gesuche besonders wichtig:

  • Die wirtschaftliche und technisch-wissenschaftliche Bedeutung des Vorhabens
  • das Potential, im Markt rasch zu Ergebnissen zu gelangen
  • ein klarer Arbeits- und Forschungsplan; ein klarer Weg zum Ziel
  • ein Cash-Beitrag als Beweis für das ernsthafte Engagement des Industriepartners.

Fördermittel sind:

  • Mithilfe bei der Ausarbeitung des Businessplans
  • Managementberatung in der Startphase
  • Vermittlung von Investoren1
  • KTI kommt für die Saläre der involvierten Forscher auf2
  • Auszeichnung mit dem „KTI-Start-up-Label“, was den Zugang zu Risikokapitalgebern (Venture Capital) verbessert.

Der Wirtschaftspartner übernimmt in der Regel 50 % der Projektkosten und bekräftigt seinen Willen, die erzielten Resultate innert nützlicher Frist am Markt gewinnbringend umzusetzen.

KTI fördert auf dem Gebiet des Start-ups in vier Bereichen:

  • CTI Entrepreneurship3
  • CTI Start-up4
  • KTI Projektförderung5 (siehe oben)
  • CTI Invest6

Technologietransfer-Stellen der Universitäten

Die Universitäten haben Technologietransfer-Stellen (sog. TT-Stellen) eingerichtet, um den Wissenstransfer zu fördern und um die frühzeitige Ideen-Erfassung zu beschleunigen bzw. um Einkommen zu generieren. Die bekannteste TT-Stelle ist „ETH transfer“ von der Eidg. Technischen Hochschule, Zürich7.

Technoparks

In den schweizerischen Technoparks können Vertreter von Hochschule und Privatwirtschaft (sog. Power-Teams) in einem befruchtenden Umfeld mit günstigen Raumkosten zusammenarbeiten.


1 Staatliche Beiträge ans Risikokapital gibt es nicht.

2 Der industrielle Partner bestreitet seine Aufwendungen selbst und gewährt einen Cashbeitrag an die Forschung.

3 Aus- und Weiterbildung von „venturelab“ für potenzielle Unternehmensgründer

4 Coaching-Programm für Unternehmensgründer und Jungunternehmer

5 Förderprogramm für die anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung

6 Plattform für Unternehmensfinanzierungen durch Business Angels und Venture-Capital-Gesellschaften aus dem In- und Ausland.

7 www.transfer.ethz.ch

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